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SoSo


RE: Manifest für einen Linken Maskulismus, 25 May. 2012 14:58



Es sollte IMMER Ziel sein die Elternrechte zu stärke und beiden Eltern einen gröstmöglichen Umgang mit dem Kind zu ermöglichen.


Dazu gehört JETZT aber zuallererst, dem Vater den Umgang - mehr Umgang - mit dem Kind zu ermöglichen. Was bedeutet, dass Väter mehr Möglichkeiten brauchen, Teilzeit arbeiten zu können und Frauen mehr arbeiten müssen.
der Wunsch der Väter nach mehr Teilzeitmöglichkeiten ist auch vorhanden. Der politische (und wirtschaftliche) Wille fehlt aber noch
 
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Wolfgang Wenger



RE: Manifest für einen Linken Maskulismus, 21 May. 2012 23:35



Die ist aber auch kein anderer Diskussionspunkt, da dies nicht in ein Manifest gehört


Zum Manifest gehörts nicht, trotzdem wäre eine Diskussion darüber durchaus sinnvoll, wie weit der Stadt Lebensgemeinschaft fördern und deren Auflösung behindern darf, bzw. Regeln für diese Lebensgemeinschaften festlegen darf, sowohl für den Beginn, als auch für das Ende.

Es gab ja vor kurzem auch den Artikel auf Cuncti über den sogenannten "Paternalismus" - angeblich eine Form von Sozialismus, was natürlich absolut lächerlich ist.

Darf ein Schutz der Ehe überhaupt in der Verfassung stehen oder geht das dem Staat nichts an?

ODIN
www.jungenwelten.de - Jungenarbeit für Schulen, Horte und Freizeiteinrichtungen
www.youtube.com/Odingerman - Die Männernews auf youtube
www.tinyurl.com/odingerman


 
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PapaParis



RE: Manifest für einen Linken Maskulismus, 21 May. 2012 17:08



Weil du gegen die Zivilehe bist? Was hat das mit homophob zu tun?

Eine Abschaffung der Ehe wäre ein eigener Diskussionspunkt.
Es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die Ehe ein Versuch war, um Betamänner eine Chance zu geben, eine Familie zu gründen. Der Vorteil für die Frau wäre gewesen, den Versorger auch noch zu haben, wenn die Attraktivität nachgelassen hat und die Kinder aus dem Haus waren.
Ist zumindest eine Wahrscheinlichkeit.



Nun, es war eine typische Abwehrreaktion von "beruflich Unterdrückten" wenn man gegen ihre Forderungen ist oder sich kritisch damit auseinandersetzt, ähnlich bei uns antifeministische Beschimpfungen an der Tagesordnung sind, nur weil man sich kritisch mit Punkten auseinandersetzt. Ich bin aber nicht gegen die Homoehe, sondern gegen jede Form von staatlich geduldetem Zusammenleben, bei dessen Auflösung mir ein Anwalt und ein Richter vorgeschrieben wird... Egal ob für (oder gegen) Hetros oder Homos...

Die ist aber auch kein anderer Diskussionspunkt, da dies nicht in ein Manifest gehört

Gruss
Kai
 
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Wolfgang Wenger



RE: Manifest für einen Linken Maskulismus, 20 May. 2012 00:22



Nun, ich denke es ist erst einmal egal wie die Eltern leben, zusammen (ehelich, Vertrag oder what ever), zusammen in getrennten Wohnungen, getrennt... Es sollte IMMER Ziel sein die Elternrechte zu stärke und beiden Eltern einen gröstmöglichen Umgang mit dem Kind zu ermöglichen.


So sehe ich das auch. Sobald ein Kind da ist, gilt die Verantwortung dem Kind. Das heißt nicht, dass die Eltern zusammen bleiben müssen, aber sie sind für das Kind verantwortlich und müssen sich - NUR - wegen des Kindes zusammen raufen. Zumindest für ein paar Jahre. Das gilt unabhängig von einer Ehe. Das müssen auch die Konservativen kapieren.


die Zivilehe ist gegen meine freiheitliche Überzeugung. Eine ihrer Bekannten nannte mich daraufhin Homophob


Weil du gegen die Zivilehe bist? Was hat das mit homophob zu tun?

Eine Abschaffung der Ehe wäre ein eigener Diskussionspunkt.
Es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die Ehe ein Versuch war, um Betamänner eine Chance zu geben, eine Familie zu gründen. Der Vorteil für die Frau wäre gewesen, den Versorger auch noch zu haben, wenn die Attraktivität nachgelassen hat und die Kinder aus dem Haus waren.
Ist zumindest eine Wahrscheinlichkeit.

ODIN
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Notburg


RE: Manifest für einen Linken Maskulismus, 18 May. 2012 14:15



Und zu Ehe, ich wurde mal als Homophob bezeichnet, weil ich einer Bekannten, die mich zum CSD einlud, gefragt habe was das diesjährige Thema ist. Es war die Homo-Ehe... Ich sagte, da kann ich nicht mitmachen, die Zivilehe ist gegen meine freiheitliche Überzeugung. Eine ihrer Bekannten nannte mich daraufhin Homophob. Meine Bekannte sagte nur, ich wette wenn wir auf dem CSD die Abschaffung der Ehe fordern, auch für Hetros, dann bringt er noch 50 Personen mit :D - für mich sind irgendwie alle Lebensformen wichtig, ich mag nur nicht dass sich nach der Ehe auf einmal der Staat als "Wächter" einschaltet...


Ich verstehe deine Einstellung zur Ehe nicht ganz und den Zusammenhang mit Homophobie.
Bist du gegen Ehe generell, gegen eine Bevorzugung der Ehe, gegen alle Arten der Ehe oder nur für die Heteroehe?
Bist du gegen alle Arten der Ehe bist du ja nicht homophob

PS: Wußte gar nicht, dass es beim CSD auch Themen gibt. Sie sind wohl so sinnvoll, wie das jährliche Thema beim Faschingsumzug
 
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PapaParis



RE: Manifest für einen Linken Maskulismus, 18 May. 2012 11:28


"wenn gleichzeitig auch ein Modell für ein uneheliches Zusammenleben als Elternpaar gefordert wird. Es existiert nur ein "Ehemodell". Für nach der Ehe sind schon Ansätze da. Für vor der Ehe noch nichts. "

Nun, ich denke es ist erst einmal egal wie die Eltern leben, zusammen (ehelich, Vertrag oder what ever), zusammen in getrennten Wohnungen, getrennt... Es sollte IMMER Ziel sein die Elternrechte zu stärke und beiden Eltern einen gröstmöglichen Umgang mit dem Kind zu ermöglichen.

Und zu Ehe, ich wurde mal als Homophob bezeichnet, weil ich einer Bekannten, die mich zum CSD einlud, gefragt habe was das diesjährige Thema ist. Es war die Homo-Ehe... Ich sagte, da kann ich nicht mitmachen, die Zivilehe ist gegen meine freiheitliche Überzeugung. Eine ihrer Bekannten nannte mich daraufhin Homophob. Meine Bekannte sagte nur, ich wette wenn wir auf dem CSD die Abschaffung der Ehe fordern, auch für Hetros, dann bringt er noch 50 Personen mit :D - für mich sind irgendwie alle Lebensformen wichtig, ich mag nur nicht dass sich nach der Ehe auf einmal der Staat als "Wächter" einschaltet...
 
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Wolfgang Wenger



RE: Manifest für einen Linken Maskulismus, 16 May. 2012 14:01



die UNO schreibt heute den Ländern vor bestimmte Daten über die Benachteiligung von Frauen zu sammeln. Hierzu gehört immer wieder der Punkt „häusliche Gewalt“. Diese Verpflichtung der UNO nehmen die Staaten leider allzu gerne wahr, ohne gleiche Daten für Männer zu sammeln, denn dazu sind diese nicht verpflichtet… Aus einer historischen Sicht der Dinge mag dieses eventuell „Sinn“ gemacht haben, heute sollten wir aber, gerade bezogen auf Gender, einen Schritt weiter sein. Nun können wir nicht die UNO ändern, aber in unseren Staaten zumindest fordern in diese Studien auch die Männer als Gruppe (und nicht als Problemauslöser) mit ein zu beziehen…


Die Art, wie Daten erhoben werden, sagt natürlich schon sehr viel darüber aus, welche Ergebnisse man dabei erwartet. Ergebnissoffen sieht anders aus.
Ich halte es aber für eine Folge und nicht für eine Grundlage einer Männergleichberechtigung, wenn entsprechende Daten auch für Männer erhoben werden, insbesondere bei der häuslichen Gewalt. Ich denke, erst muss die Bevölkerung sensibilisiert werden, dann entseht Einsicht und Offenheit und dann erhebt man auch die entsprechenden Daten. Wir sind aber schon in der Mitte des Weges.

Wichtig ist es, dass wir dieses patriarchale Verständnis ablehnen und beide Geschlechter für den Zustand unserer Gesellschaft verantwortlich sehen. Dann müssen sich auch beide Geschlechter ändern, wenn man etwas verändern will (siehe Punkt 4 aus dem Manifest). Ein entsprechender Ansatz dafür ist auch in dem Interview mit Badinter zu finden, dass ich gestern hier verlinkt habe. Bei ihr wäre eine Gemeinsamkeit mit den Forderungen eines linken Maskulismus leicht zu finden und sie ist sicher eine Kanditatin für das, was Arne Hoffmann in seinen "Eckpfeilern" erwähnt hat, wo er sich eine Zusammenarbeit mit Feministinnen vorstellen kann.

Das kommt auch deinem "systemischen Ansatz" entgegen. Auch in der Frage der 23% übrigens. Auch hier finden sich keine Opfer und Täter, sondern gemeinsame Entscheidungen von Frau und Mann und gemeinsame Verantwortung, die es zu tragen gilt. Damit ist der traditionelle Weg der Frauen verwehrt, mittels beleidigt sein und Schnute ziehen die Männer dazu zu veranlassen, FÜR SIE die Welt zu verändern und es ihnen schön bequem zu machen.



„Außerdem fordern wir Modelle um die Elternebene auch nach einer Trennung/Scheidung zu stärken und zu fördern, damit Kinder ohne Elternkonflikt leben und sich frei entwickeln können.“


Kann man sich einigen und dazunehmen, wenn gleichzeitig auch ein Modell für ein uneheliches Zusammenleben als Elternpaar gefordert wird. Es existiert nur ein "Ehemodell". Für nach der Ehe sind schon Ansätze da. Für vor der Ehe noch nichts. Hier wird oft nur die Mutter alleine gefördert, der Vater nur, wenn er noch eine gute Beziehung zur Mutter hat und auch dann nur im Rahmen der Mutterförderung. Ist er allein, bleibt er allein. Da gibts auch keine Verpflichtungen seitens von Jugendämtern - kann mich aber nochmal erkundigen. Bin nächste Woche eh am Jugendamt

ODIN
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PapaParis



RE: Manifest für einen Linken Maskulismus, 15 May. 2012 10:42


Hallo Wolfgang,

Bei Punkt 1:
Männer und Frauen sind gleich. Ihre Unterschiede ....
Ich bleibe dann doch bei "gleichwertig", weil gleich ja nicht stimmen kann. Sonst bräuchten wir uns ja gar nicht mehr austauschen.


Ist absolut ok!!!

Bei Punkt 2:
Mit "andere Gründe" meine ich nur Behinderungen geistiger oder körperlicher Art oder auch Alter (Kinder) die andere Rechte (und Pflichten) begründen können.
Mit den zu wenig betonten Pflichten gebe ich dir Recht. Das muß ich noch korrigieren. Deine Formulierung erscheint mir da prägnanter.


Hatte ich im Prinzip auch so verstanden dass dieses mit anderen Gründen gemeint ist, war mir pers. aber nicht klar genug ;)

________________________________________
Menschen die innerhalb eines Geschlechtes
________________________________________


..... fehlt da nicht was?

Zu deinen Ausführungen im Punkt 3:
Das wäre dann natürlich Thema bei einem etwaigen Vortrag. Ins Manifest gehören diese Ausführungen IMO nicht.


Ja, es war von mir mal so als Prolog gedacht, der zur Diskussion und Vervollständigung angedacht war…
Nun, ich dachte so als Einleitung vor den Punkten mit einem Abschlusssatz, deshalb erklären (oder fordern) wir wie folgt… Braucht aber nicht…





Du hast aber einen guten Punkt erwähnt, nämlich Diskriminierungen, die erst durch eine vorherige "Bevorzugung" entstehen können, nämlich z.B. durch eine Bevorzugung von Frauen nach einer Geburt. Diese Verpflichtung nicht mehr zur Arbeit gehen zu können gehört abgeschafft oder gleichermaßen auch auf den Vater übertragen. Dann braucht es später auch keinen Ausgleich mehr um die so entstandenen Diskriminierungen zu mildern.

Mir geht es hier eher um einen Systemischen Ansatz… (siehe nachfolgend)

Bei Deiner Forumulierung des Punkt 3 fühle ich meinen Punkt 3 nicht getroffen. Mir ging es in dem Punkt darum, dass man Gleichheit nicht herstellt, in dem man eine Seite behindert. Man läßt einen Sportler mit zwei gesunden Beinen auch nicht bei einem Wettrennen mit Einbeinigen mitlaufen, indem man sein zweites Bein am Oberschenkel festbindet.
Mädchen fördert man nicht schulisch, in dem man die Jungen behindert. Ein Zuviel an Förderung für die eine Seite wächst sich zu einer Behinderung für die andere Seite aus, wenn man ihr diese vorenthält.


1. Eines meiner „pers.“ Probleme auf die ich immer wieder stoße ist, die UNO schreibt heute den Ländern vor bestimmte Daten über die Benachteiligung von Frauen zu sammeln. Hierzu gehört immer wieder der Punkt „häusliche Gewalt“. Diese Verpflichtung der UNO nehmen die Staaten leider allzu gerne wahr, ohne gleiche Daten für Männer zu sammeln, denn dazu sind diese nicht verpflichtet…
Aus einer historischen Sicht der Dinge mag dieses eventuell „Sinn“ gemacht haben, heute sollten wir aber, gerade bezogen auf Gender, einen Schritt weiter sein. Nun können wir nicht die UNO ändern, aber in unseren Staaten zumindest fordern in diese Studien auch die Männer als Gruppe (und nicht als Problemauslöser) mit ein zu beziehen…
2. Ähnlich wird vorgegangen bei „Frauen in Führungspositionen“… Auch hier werden einseitig die Nachteile einer einzigen Gruppe auf einem einzigen Feld betrachtet (die Daten werden ebenfalls von der UNO gefordert)… Einen systemischen Ansatz gibt es hier nicht, der anzeigt dass Frauen z.B. durch Unterhaltszahlungen (also Transferleistungen) im Gehalt nicht so benachteiligt werden wie uns die 23% Statistik zeigt… Oder bezogen auf die Führungspositionen, da Frauen dafür gerade bei Kindererziehung, Vergabe von Sozialwohnungen etc. Vorteile genießen.

Würde ich das jetzt systemisch Betrachten (und da ist halt auch nicht jeder Fan von) und nachfolgend etwas ändern, so würde ich eben versuchen Männer in der Kindererziehung mit einzubinden (Sorgerecht/Wechselmodell) um die Erziehung auf beide zu verteilen und somit beiden eine Karriere zu ermöglichen. Zusätzlich Kindergartenplätze anbieten etc. Und wenn dann Frau nicht will, kann Mann es eh nicht ändern (nach diesen Massnahmen hätte ich auch nichts gegen eine Quote – ist aber eine andere Diskussion)…

„Daher ist IMMER auf einen gerechten Ausgleich zu achten. Das Ungleichgewicht konnte nur entstehen, in dem man die eine Seite automatisch für SO bevorteilt erklärt, dass man eine Gleichberechtigung nur dann meinte erstellen zu können, wenn man diese behindert und alleine die andere fördert.
Diese Vorannahme ist jedoch FALSCH!!!“


Hier gehen wir d’accord, doch ich persönlich sehe das Vorgehen eher so…
1. Problem schaffen durch massive Propagande (z.B. Männer schlagen Frauen…)
Diese Probleme sind viele Menschen gerne bereit zu glauben, vor allem weil alle Männer ja stark sind, alle Gefängnisse voll von Männern…
2. Studien (einseitig) dazu erstellen und verbreiten, die das Problem weiter aufbauschen
3. Problem wird „gelöst“ – Gesetz zur häuslichen Gewalt…
4. einseitige Studien gehen weiter und zeigen, die Lösung ist falsch, werden aber zur Dämonisierung von Männern genutzt…
Häusliche Gewalt kann hier durch Frauengesundheit etc. ersetzt werden…

Auch wenn die einseitigen Studien der UNO/EU vorgeschrieben sind, so hindert niemand einen Staat daran Studien auch auf Männer auszudehnen. Deshalb die Forderung, habe noch mal umformuliert… So schnell gebe ich nicht auf 

„Die Politik muss sich dafür einsetzen umfassendes Datenmaterial über alle Geschlechter und Gruppen in unserer Gesellschaft zu sammeln, einseitige Studien nur ein Geschlecht, eine Gruppe betreffend sind genau so diskriminierend wie angeblich bestehende Benachteiligungen durch Benachteiligungen einer anderen Gruppe auszugleichen.“

Evtl. sollten wir dieses aber auch gesondert diskutieren, es könnten sich dann sogar auch zwei Punkte ergeben…



Punkt 8:
Dieses Zuhausebleiben der Frau sollte eben dann staatlicherseits nicht so enorm gefördert werden.
In einem anderen Thread schreibe ich schon, es würde schon genügen, wenn die Frau wenigstens ihre Krankenkassenbeiträge selbst bezahlen müßte. Die 300 Euro, die sie dann aufwenden müßte, würden schon enorm motivieren, wieder einer Arbeit nachzugehen.
Wenn sie es dennoch nicht tut, muss der Mann schon genügend Eier haben, da auch auf den Tisch hauen zu können. Der Staat ist dafür nicht zuständig.


Richtig, doch für mich wird dieses Modell mit Trennung/Scheidung aufgehoben… Hier finde ich Frankreich gut, während der einjährigen Trennung wird unterhalt gezahlt. Mit der Scheidung eine Ausgleichssumme, ggf. Rentenansprüche und gut ist… Richter (auch in Frankreich) führen dann aber einfach das alte Familienmodell weiter. Finde aber auch Deine Forderung ok.



Das Cochemer Modell ist nur eines von vielen guten Modellen und ist mir zu speziell. Die Grundsatzaussage im Punkt 12 erscheint mir ausreichend. Kann aber noch ergänzt werden durch:

Vaterschaft ist daher in allen Lebensmodellen zu fördern und eine Behinderung und Benachteiligung abzustellen.


Nun, Cochemer Modell weil es so schön konkret ist… Ich würde den Punkt trotzdem noch ergänzen um,
Alter Text:
„Der Kampf um das Kind und der Einfluss auf die Kindererziehung ist ein wesentliches gesellschaftliches Element, welches auch von Männerseite her seinen Einfluß haben oder bekommen muß. Dies gilt sowohl vor, als auch während und ebenso nach einer etwaigen Ehe - und auch völlig unabhängig davon.“

Zusatz…
„Außerdem fordern wir Modelle um die Elternebene auch nach einer Trennung/Scheidung zu stärken und zu fördern, damit Kinder ohne Elternkonflikt leben und sich frei entwickeln können.“

Außerdem:
Kampf ist so martialisch und sollte dann durch Auseinandersetzung um das Kind ersetzt oder in Anführungsstrichen gesetzt werden…


Gruss
Kai
 
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Wolfgang Wenger



RE: Manifest für einen Linken Maskulismus, 13 May. 2012 11:19


Hallo Kai,

vielen Dank für die viele Mühe, die du dir gemacht hast und für das tolle Ergebnis.

Das Meiste kann ich problemlos übernehmen und anerkennen. Kleinere Mängel möchte ich aber noch erwähnen:

Bei Punkt 1:
Männer und Frauen sind gleich. Ihre Unterschiede ....
Ich bleibe dann doch bei "gleichwertig", weil gleich ja nicht stimmen kann. Sonst bräuchten wir uns ja gar nicht mehr austauschen.

Bei Punkt 2:
Mit "andere Gründe" meine ich nur Behinderungen geistiger oder körperlicher Art oder auch Alter (Kinder) die andere Rechte (und Pflichten) begründen können.
Mit den zu wenig betonten Pflichten gebe ich dir Recht. Das muß ich noch korrigieren. Deine Formulierung erscheint mir da prägnanter.




Menschen die innerhalb eines Geschlechtes


..... fehlt da nicht was?

Zu deinen Ausführungen im Punkt 3:
Das wäre dann natürlich Thema bei einem etwaigen Vortrag. Ins Manifest gehören diese Ausführungen IMO nicht. Du hast aber einen guten Punkt erwähnt, nämlich Diskriminierungen, die erst durch eine vorherige "Bevorzugung" entstehen können, nämlich z.B. durch eine Bevorzugung von Frauen nach einer Geburt. Diese Verpflichtung nicht mehr zur Arbeit gehen zu können gehört abgeschafft oder gleichermaßen auch auf den Vater übertragen. Dann braucht es später auch keinen Ausgleich mehr um die so entstandenen Diskriminierungen zu mildern.

Bei Deiner Forumulierung des Punkt 3 fühle ich meinen Punkt 3 nicht getroffen. Mir ging es in dem Punkt darum, dass man Gleichheit nicht herstellt, in dem man eine Seite behindert. Man läßt einen Sportler mit zwei gesunden Beinen auch nicht bei einem Wettrennen mit Einbeinigen mitlaufen, indem man sein zweites Bein am Oberschenkel festbindet.
Mädchen fördert man nicht schulisch, in dem man die Jungen behindert.
Ein Zuviel an Förderung für die eine Seite wächst sich zu einer Behinderung für die andere Seite aus, wenn man ihr diese vorenthält.
Daher ist IMMER auf einen gerechten Ausgleich zu achten. Das Ungleichgewicht konnte nur entstehen, in dem man die eine Seite automatisch für SO bevorteilt erklärt, dass man eine Gleichberechtigung nur dann meinte erstellen zu können, wenn man diese behindert und alleine die andere fördert.
Diese Vorannahme ist jedoch FALSCH!!!

Punkt 8:
Dieses Zuhausebleiben der Frau sollte eben dann staatlicherseits nicht so enorm gefördert werden.
In einem anderen Thread schreibe ich schon, es würde schon genügen, wenn die Frau wenigstens ihre Krankenkassenbeiträge selbst bezahlen müßte. Die 300 Euro, die sie dann aufwenden müßte, würden schon enorm motivieren, wieder einer Arbeit nachzugehen.
Wenn sie es dennoch nicht tut, muss der Mann schon genügend Eier haben, da auch auf den Tisch hauen zu können. Der Staat ist dafür nicht zuständig.

9 und 10 kann ausgetauscht werden, aber mit der Nummerierung der Punkte ist ohnehin keine Gewichtung verbunden. Man müßte die Bevorzugung der väterlichen Betreuung also extra hervorheben.

Mit Punkt 11 ist ein guter Hinweis. Stimmt, der paßt zu Punkt 7.


Das Cochemer Modell ist nur eines von vielen guten Modellen und ist mir zu speziell. Die Grundsatzaussage im Punkt 12 erscheint mir ausreichend. Kann aber noch ergänzt werden durch:

Vaterschaft ist daher in allen Lebensmodellen zu fördern und eine Behinderung und Benachteiligung abzustellen.



ODIN
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PapaParis



RE: Manifest für einen Linken Maskulismus, 09 May. 2012 16:59


1) Männer und Frauen sind gleichwertig. Von daher müssen sie auch gleichberechtigt sein/werden. Ihre Unterschiede sind sowohl teilweise biologisch begründet, als auch konstruiert. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind wesentlich geringer als die Unterschiede innerhalb der Geschlechter. Jeder Mensch ist daher als Individuum zu sehen.

Hier würde ich klarer und „härter“ formulieren
Männer und Frauen sind gleich. Ihre Unterschiede sind biologisch begründet, als auch durch Rollenbilder konstruiert. Von daher müssen sie auch in unserer Gesellschaft gleichberechtigt sein/werden. Jedoch sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern in unserer Gesellschaft geringer als die Unterschiede innerhalb sozialer Gruppen. Jeder Mensch ist daher als Individuum zu sehen.

2) Gleichberechtigung bezieht sich sowohl auf gleiche Rechte vor dem Gesetz, als auch gleiche gesellschaftliche Möglichkeiten, wenn nicht andere Gründe dagegen stehen. Das Geschlecht darf kein Grund für Benachteiligungen oder andere - schlechtere oder bessere Behandlung - sein.

Ich würde hier auch die Pflichten (Wehrpflicht, Steuern etc.) mit einbeziehen. Das andere Gründe ist für mich eigentlich nur die pers. Entfaltung (frei Wahl) des Menschen, ansonsten bietet dieser Nebensatz einen Angriffspunkt… Hier wird agumentiert, andere Gründe sind halt die 23% Lohnunterschied, die wir jetzt ausgleichen wollen….

Somit würde ich hier schreiben:
Gleichberechtigung bezieht sich sowohl auf gleiche Rechte und Pflichten vor dem Gesetz, als auch die freie persönliche Entfaltung in unserer Gesellschaft. Geschlecht darf kein Grund zur Benachteiligungen/Diskriminierung oder einer anderen - schlechtere oder bessere - Behandlung einer Person sein.


3) Die Vorteile weniger überpriviligierter Männer oder Frauen dürfen nicht dafür verwendet werden, als "Ausgleich" dafür alle desselben Geschlechts zu benachteiligen.
Die linke Männerbewegung muss sich darauf besinnen, dass Linkssein immer hieß, Benachteiligungen auszugleichen, unabhängig vom Geschlecht.

Mit dieser neuen Formulierung bin ich noch weniger warm…

Bestehende Benachteiligungen dürfen nicht durch neue Benachteiligungen andererseits ausgeglichen werden.
Der Satz war da schon klarer… und ich interpretiere mal hin zu positiver Diskriminierung…

Ich selbst bin z. B. überhaupt nicht gegen Quoten, zumindest nicht vom Prinzip her. Ich finde z. B. die Quotenregelung für Behinderte in Ordnung und käme jetzt auch nicht auf den Gedanken dagegen ins Feld zu ziehen. Mich pers. stört einfach das in Europa un-zusammen hängend argumentiert wird, wenn es um Quoten geht.

Ich würde deshalb schon vor dem Manifest ansetzen und eine „Einleitung“ schreiben ala…
Durch die Frauenrechtsbewegung der letzten Jahrhunderte wurden in Zusammenarbeit von politisch linken Parteien und Bewegungen (somit auch zusammen mit Männern) gesetzliche und gesellschaftliche Ungerechtigkeiten für Frauen und Mädchen aufgehoben. Wir anerkennen diese große gesellschaftliche Tat! Wir anerkennen aber auch dass heute eine rechtliche, politische und gesellschaftliche Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern herrscht. Trotzdem stellen wir fest und erkennen an, das Aufgrund des Geschlechtes in unserer Gesellschaft Menschen immer noch unterschiedlich definiert werden und ihnen somit auch unterschiedliche Rollen zugewiesen werden. Dies führt zum Teil zu Diskriminierung in unserer Gesellschaft und durch unserer Staat!

Durch die gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre ergaben sich immer wieder neue Ansatzpunkte um eine Gleichstellung zwischen den Geschlechtern herbei zu führen. Hierbei werden Benachteiligungen für Geschlechter konstruiert, ohne die Vorteile, die diese „Benachteiligungen“ mit sich bringen, mit in Betracht zu ziehen. So ist die Stellung der Frau in unserer Gesellschaft bis heute auch über die Mutterrolle definiert. Bleibt eine Frau, auch weil sie ein persönliches Rollenbild von Mutterschaft hat, nach einer Geburt ihrem Arbeitsplatz fern, so basiert dieses auf Rollenbildern die nur langsam aufgebrochen werden können. Jedoch genießt die Frau in diesem Fall aber auch Vorteile, wie z.B. Transferzahlungen des Vaters im Trennungsfall, durch eine andere Lebensweise ein höheres Alter etc. Der Mann, der in die Ernährerrolle gedrängt wird und dieser nicht entfliehen kann, werden von unserer Gesellschaft nur Vorteile unterstellt, obwohl dieser bei genauer Betrachtung eher Nachteile erhält, außerdem wird er als potentielle Unterhaltsverweigerer (dem oft nur der Selbstbehalt bleibt) und sich nicht kümmernder Vater (obwohl er die Möglichkeit nicht hat) verunglimpft…

Deshalb stellen wir fest: Eine ganzheitliche Betrachtung der Geschlechter und ihres Rollenverständnisses finden in unserer Gesellschaft bis heute nicht statt!

Ebenso werden wahllos Konstrukte gebildet um sich „objektiv“ Vorteile zu verschaffen, so berichten z.B. die Grünen „Doppelt diskriminiert - Frauen und Mädchen mit Behinderung“ – wobei hier zwei Gruppen gebildet und zusammen genommen werden. Natürlich sind Behinderte in Deutschland vielfachen Diskriminierungen ausgesetzt, aber in wie weit behinderte Männer diskriminiert werden, entschließt sich unserem Kenntnisstand, da dieser Bereich von unserer Politik nicht genauer untersucht wird und schon gar nicht an die Öffentlichkeit dringt. Die Politik in Europa ist heute einseitig auf Frauenrollen hin ausgelegt, so gibt es Gewaltenschutzberichte nur für Frauen, Gesundheitsberichte nur für Frauen etc. Ebenso versucht die Politik einseitig „männliche“ Domänen aufzubrechen, wehrt sich aber dagegen Frauendomäne wie z.B. Schulen in ihre Betrachtung mit einzubeziehen…

Die Linke Männerrechtsbewegung sieht sich hier als Ausgleich zum Feminismus, der Probleme bisher nur einseitig aus Frauensicht betrachtet, linke Männer sehen sich als Interessenvertretung der Männer und Jungen, aber auch der Frauen und Mädchen in unserer Gesellschaft, um ihnen ein Sprachrohr zu geben und auf Benachteiligungen von Menschen hinzuweisen. Denn als nichts anderes sollten wir betrachtet werden, Menschen die innerhalb eines Geschlechtes




Daraus würde ich Punkt 3 wie folgt nennen:
Die Politik muss sich dafür einsetzen umfassendes Datenmaterial über alle Geschlechter und Gruppen in unserer Gesellschaft zu sammeln, einseitige Studien nur ein Geschlecht, eine Gruppe betreffend sind genau so diskriminierend wie Teile der Bevölkerung „positiv“ zu diskriminieren und diesem gesellschaftliche Vorteile zu unterstellen ohne sich ein Gesamtbild über diese Gruppe zu verschaffen.




7) Es ist nicht der Auftrag an die Männer, Frauen zu beschützen oder zu fördern.



8) Wie jede Familie selbst die Arbeit in ihrer Familie und die Arbeit im Erwerbsleben regelt ist deren Privatsache. Jedes Modell hat Anspruch darauf, anerkannt zu werden. Auch wenn eine gleichmäßige Teilhabe beider Geschlechter an der Erziehung der Kinder wünschenswert wäre, kann und muß dies jede Familie selbst für sich entscheiden, je nachdem wie diese Familie individuell strukturiert ist.

Hier habe ich das Problem das die Frau nach den Kindern heute einfach zuhause bleibt, ohne das der Partner das will. Nach einer Trennung wird dieses Modell vom Staat (Richter) dann einfach weiter fortgeführt.


9) Nichts desto trotz ist es immer ein wichtiges Anliegen der Linken, produktive Arbeit in allen Umständen zu ermöglichen. Deshalb fordern wir einen Ausbau von Kinderbetreuungsangeboten für jedes Alter.


10) Väter und Mütter müssen zu jeder Zeit und in jeder Lebenslage zumindest die Möglichkeit haben ihre Kinder gleichermaßen zu betreuen und zu sehen.

Punkt 9 und 10 würde ich umdrehen, Vaterrechte gehen für mich vor dem Recht auf Kindergarten. Vor allem auch deshalb, weil Alleinerziehende Eltern durch Kindergartenplätze den anderen Elternteil noch besser wegorganisieren können.

11) Dem sog. "lila Pudel" steht der "weiße Ritter" gegenüber. Beide Männertypen zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich selbst und Männerinteressen zurücknehmen, um Frauen und Fraueninteressen den Vortritt zu lassen. Beide Typen halten Frauen mehr oder weniger für nicht in der Lage, ihre eigenen Interessen selbst zu vertreten. Beide Typen wollen die Frauen vor dem jeweils anderen Typen schützen und bewahren. Für beide stehen Fraueninteressen im Vordergrund, auch wenn sie selbst vermuten, Männerinteressen zu vertreten.

Dies ist irgendwie keine Forderung und eine Weiterführung von Punkt 7.

12) Der Kampf um das Kind und der Einfluß auf die Kindererziehung ist ein wesentliches gesellschaftliches Element, welches auch von Männerseite her seinen Einfluß haben oder bekommen muß. Dies gilt sowohl vor, als auch während und ebenso nach einer etwaigen Ehe - und auch völlig unabhängig davon.

Bei diesen Punkt würde ich noch mit aufnehmen das bei Scheidung/Trennung für die Kinderfragen ein Cochemer Modell mit Mediation verpflichtend installiert werden muss um Kinder die Elternebene zu festigen und von der strittigen Paarebene zu trennen.

13) Ein Linker Maskulismus ist ein unabhängiger Maskulismus. Er definiert sich nicht von der Frauenseite her und fragt nicht, was Frauen recht ist oder was sie stört. Er ist in diesem Sinne weder profeministisch, noch antifeministisch




Mal als Anregung

Gruss
Kai
 
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