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RE: Manifest für einen Linken Maskulismus


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von Wolfgang Wenger am 16 May. 2012 14:01


die UNO schreibt heute den Ländern vor bestimmte Daten über die Benachteiligung von Frauen zu sammeln. Hierzu gehört immer wieder der Punkt „häusliche Gewalt“. Diese Verpflichtung der UNO nehmen die Staaten leider allzu gerne wahr, ohne gleiche Daten für Männer zu sammeln, denn dazu sind diese nicht verpflichtet… Aus einer historischen Sicht der Dinge mag dieses eventuell „Sinn“ gemacht haben, heute sollten wir aber, gerade bezogen auf Gender, einen Schritt weiter sein. Nun können wir nicht die UNO ändern, aber in unseren Staaten zumindest fordern in diese Studien auch die Männer als Gruppe (und nicht als Problemauslöser) mit ein zu beziehen…


Die Art, wie Daten erhoben werden, sagt natürlich schon sehr viel darüber aus, welche Ergebnisse man dabei erwartet. Ergebnissoffen sieht anders aus.
Ich halte es aber für eine Folge und nicht für eine Grundlage einer Männergleichberechtigung, wenn entsprechende Daten auch für Männer erhoben werden, insbesondere bei der häuslichen Gewalt. Ich denke, erst muss die Bevölkerung sensibilisiert werden, dann entseht Einsicht und Offenheit und dann erhebt man auch die entsprechenden Daten. Wir sind aber schon in der Mitte des Weges.

Wichtig ist es, dass wir dieses patriarchale Verständnis ablehnen und beide Geschlechter für den Zustand unserer Gesellschaft verantwortlich sehen. Dann müssen sich auch beide Geschlechter ändern, wenn man etwas verändern will (siehe Punkt 4 aus dem Manifest). Ein entsprechender Ansatz dafür ist auch in dem Interview mit Badinter zu finden, dass ich gestern hier verlinkt habe. Bei ihr wäre eine Gemeinsamkeit mit den Forderungen eines linken Maskulismus leicht zu finden und sie ist sicher eine Kanditatin für das, was Arne Hoffmann in seinen "Eckpfeilern" erwähnt hat, wo er sich eine Zusammenarbeit mit Feministinnen vorstellen kann.

Das kommt auch deinem "systemischen Ansatz" entgegen. Auch in der Frage der 23% übrigens. Auch hier finden sich keine Opfer und Täter, sondern gemeinsame Entscheidungen von Frau und Mann und gemeinsame Verantwortung, die es zu tragen gilt. Damit ist der traditionelle Weg der Frauen verwehrt, mittels beleidigt sein und Schnute ziehen die Männer dazu zu veranlassen, FÜR SIE die Welt zu verändern und es ihnen schön bequem zu machen.



„Außerdem fordern wir Modelle um die Elternebene auch nach einer Trennung/Scheidung zu stärken und zu fördern, damit Kinder ohne Elternkonflikt leben und sich frei entwickeln können.“


Kann man sich einigen und dazunehmen, wenn gleichzeitig auch ein Modell für ein uneheliches Zusammenleben als Elternpaar gefordert wird. Es existiert nur ein "Ehemodell". Für nach der Ehe sind schon Ansätze da. Für vor der Ehe noch nichts. Hier wird oft nur die Mutter alleine gefördert, der Vater nur, wenn er noch eine gute Beziehung zur Mutter hat und auch dann nur im Rahmen der Mutterförderung. Ist er allein, bleibt er allein. Da gibts auch keine Verpflichtungen seitens von Jugendämtern - kann mich aber nochmal erkundigen. Bin nächste Woche eh am Jugendamt

ODIN
www.jungenwelten.de - Jungenarbeit für Schulen, Horte und Freizeiteinrichtungen
www.youtube.com/Odingerman - Die Männernews auf youtube
www.tinyurl.com/odingerman



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