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RE: Manifest für einen Linken Maskulismus


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von Wolfgang Wenger am 13 May. 2012 11:19

Hallo Kai,

vielen Dank für die viele Mühe, die du dir gemacht hast und für das tolle Ergebnis.

Das Meiste kann ich problemlos übernehmen und anerkennen. Kleinere Mängel möchte ich aber noch erwähnen:

Bei Punkt 1:
Männer und Frauen sind gleich. Ihre Unterschiede ....
Ich bleibe dann doch bei "gleichwertig", weil gleich ja nicht stimmen kann. Sonst bräuchten wir uns ja gar nicht mehr austauschen.

Bei Punkt 2:
Mit "andere Gründe" meine ich nur Behinderungen geistiger oder körperlicher Art oder auch Alter (Kinder) die andere Rechte (und Pflichten) begründen können.
Mit den zu wenig betonten Pflichten gebe ich dir Recht. Das muß ich noch korrigieren. Deine Formulierung erscheint mir da prägnanter.




Menschen die innerhalb eines Geschlechtes


..... fehlt da nicht was?

Zu deinen Ausführungen im Punkt 3:
Das wäre dann natürlich Thema bei einem etwaigen Vortrag. Ins Manifest gehören diese Ausführungen IMO nicht. Du hast aber einen guten Punkt erwähnt, nämlich Diskriminierungen, die erst durch eine vorherige "Bevorzugung" entstehen können, nämlich z.B. durch eine Bevorzugung von Frauen nach einer Geburt. Diese Verpflichtung nicht mehr zur Arbeit gehen zu können gehört abgeschafft oder gleichermaßen auch auf den Vater übertragen. Dann braucht es später auch keinen Ausgleich mehr um die so entstandenen Diskriminierungen zu mildern.

Bei Deiner Forumulierung des Punkt 3 fühle ich meinen Punkt 3 nicht getroffen. Mir ging es in dem Punkt darum, dass man Gleichheit nicht herstellt, in dem man eine Seite behindert. Man läßt einen Sportler mit zwei gesunden Beinen auch nicht bei einem Wettrennen mit Einbeinigen mitlaufen, indem man sein zweites Bein am Oberschenkel festbindet.
Mädchen fördert man nicht schulisch, in dem man die Jungen behindert.
Ein Zuviel an Förderung für die eine Seite wächst sich zu einer Behinderung für die andere Seite aus, wenn man ihr diese vorenthält.
Daher ist IMMER auf einen gerechten Ausgleich zu achten. Das Ungleichgewicht konnte nur entstehen, in dem man die eine Seite automatisch für SO bevorteilt erklärt, dass man eine Gleichberechtigung nur dann meinte erstellen zu können, wenn man diese behindert und alleine die andere fördert.
Diese Vorannahme ist jedoch FALSCH!!!

Punkt 8:
Dieses Zuhausebleiben der Frau sollte eben dann staatlicherseits nicht so enorm gefördert werden.
In einem anderen Thread schreibe ich schon, es würde schon genügen, wenn die Frau wenigstens ihre Krankenkassenbeiträge selbst bezahlen müßte. Die 300 Euro, die sie dann aufwenden müßte, würden schon enorm motivieren, wieder einer Arbeit nachzugehen.
Wenn sie es dennoch nicht tut, muss der Mann schon genügend Eier haben, da auch auf den Tisch hauen zu können. Der Staat ist dafür nicht zuständig.

9 und 10 kann ausgetauscht werden, aber mit der Nummerierung der Punkte ist ohnehin keine Gewichtung verbunden. Man müßte die Bevorzugung der väterlichen Betreuung also extra hervorheben.

Mit Punkt 11 ist ein guter Hinweis. Stimmt, der paßt zu Punkt 7.


Das Cochemer Modell ist nur eines von vielen guten Modellen und ist mir zu speziell. Die Grundsatzaussage im Punkt 12 erscheint mir ausreichend. Kann aber noch ergänzt werden durch:

Vaterschaft ist daher in allen Lebensmodellen zu fördern und eine Behinderung und Benachteiligung abzustellen.



ODIN
www.jungenwelten.de - Jungenarbeit für Schulen, Horte und Freizeiteinrichtungen
www.youtube.com/Odingerman - Die Männernews auf youtube
www.tinyurl.com/odingerman , odingerman.isthier.de



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