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RE: Manifest für einen Linken Maskulismus


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von Wolfgang Wenger am 18 Apr. 2012 20:48

Hallo Thorsten,

übergreifend soll es eben nicht sein, sondern einen eigenen "neuen" Weg aufzeigen.
Bönt hat es einmal ineinem Interview gut formuliert: er hatte eine Auseinandersetzung mit einer Reporterin, die ihn kritisierte wegen etwas, was er gar nicht gesagt hatte. Er interpretierte das so, dass die Frauenbewegung Angriffe von "links" gar nicht erwartet und deshalb auch gar nicht adäquat reagieren kann. Die Kanonen sind in die andere Richtung gerichtet: frauenfeindlich, zurück an den Herd, keine berufliche Gleichberechtigung. Dafür sind sie argumentativ gerüstet.

Ich denke, es ist ein berechtigtes Anliegen, dass wir als "Linke" unsere eigenen Vorstellungen formulieren können. Das müssen andere dann schon verkraften können. Sie tuns ja auch. Nicht mehr ist dieses Manifest!

Ich gebe dir aber recht, dass der Begriff "linkes Manifest" nicht glücklich gewählt ist. Darauf gehe ich ja auch ein. Er schließ nämlich auch teilweise Leute aus, die sich NICHT als Links sehen, die Punkte aber vielleicht teilweise gut finden. (Ich glaube, ich habe diesen Standpunkt in dem anderen Posting deutlich gemacht).

Was du zum Punkt 1 schreibst ist richtig. Dieser fehlende Punkt fiel mir auch erst im Nachhinein auf, ich wollte aber nichts mehr ändern.
Ich würde das aber als extra Punkt schreiben z.B. als neuen Punkt an dritter Stelle: Wer die hälfte des Himmels will, muss auch die hälfte der Hölle übernehmen. Wir fordern..... - etwa in der Art.

Punkt 7: Es ist eben "der Aufstand der Männer", die sich diesem Biologismus nicht mehr unterwerfen wollen. Das klappt schon
Im übrigen schreibt Ester Vilar, dass es eher die Mutti war, die uns das beigebracht hat.

Punkt 9: Zwischen Familie und produktiver Arbeit war IMMER ein Interessenkonflikt. Die Zeche dafür haben bisher alleine die Männer gezahlt. Ich möchte, dass beide Geschlechter die Zeche bezahlen. Die Frauen sind dann durch Arbeit mehr belastet, die Männer haben mehr Chance auf Familie. Wie es jeder dann persönlich regelt ist jedem sein Bier - aber die MÖGLICHKEITEN sollten alle haben.

Oh, den Punkt 12 hast du mißverstanden. Vielleicht war "Kampf" auch der falsche Begriff. Der zweite Satz erklärt aber, wie ich es gemeint habe: ich meine keinen Scheidungskrieg, sondern die Wichtigkeit eines männlichen, väterlichen Einfluß auf das Kind (egal ob Junge oder Mädchen). Dieser ist schon während der Ehe wichtig und muss "erkämpft" werden durch gleiche Möglichkeiten an der Kindererziehung mitzuwirken. Ich halte das für essentiell für die Zukunft unserer Gesellschaft.

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